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Meisterschaft: HSG Schwerte-W.

Nach 37:32-Heimsieg sind es für HSG noch vier Punkte zum Titel



von Stefan Herzog

Aus der Tageszeitung: „Die Glocke“, vom 19.04.2010

Gütersloh (zog).  

"Noch zwei Siege", atmete Hagen Hessenkämper, Trainer des Spitzenreiters HSG Gütersloh, gestern ganz tief durch. Denn die

Verbandsliga-Handballer hatten trotz vieler personeller Sorgen das schwere Heimspiel nach der Osterpause gegen die HSG Schwerte-Westhofen mit 37:32 (16:14) gewonnen.

"Hut ab vor der Mannschaft. Angesichts der personellen Situation hatte ich doch etwas Bammel. Erst recht, als sich heute auch noch Arne Schlüter wegen einer Magen-Darm-Grippe nur für den absoluten Notfall zur Verfügung stellte. Aber die Verbliebenen haben gekämpft bis zum Umfallen", musste Hessenkämper auch auf Urlauber Marcel Schönhoff und Florian Haubrock (Fortbildung) verzichten.

Die Gastgeber erwischten vor 250 Zuschauern eine guten Start und zogen von 4:3 auf 7:3 und 11:5 davon. Als dann der starke Benjamin Zöllner kurz gedeckt wurde und die Gütersloher viele Chancen vergaben, holte die ebenfalls schnell spielende HSG Schwerte-Westhofen bis auf 11:9 auf.

Nach siebenminütiger Torflaute traf Stefan Christ zum 12:10. Beim 12:12 schafften die Gäste zum ersten und einzigen Mal den Ausgleich in der umkämpften Partie. Die Gütersloher blieben in dieser Situation genauso ruhig, wie auch bei manch umstrittener Schiedsrichterentscheidung.

Nach Wiederanpfiff legte das Hessenkämper-Team einen zweiten Zwischenspurt hin, der das Spiel entschied. Denn beim 27:20, 28:21 und 30:22 waren die Weichen auf Sieg gestellt. Mit Stefan Christ und Thorsten Harbert sorgten zwei mit je zwei Zeitstrafen vorbelastete Spieler zusammen mit Jan Schulze vorne für wichtige Tore. Harbert kassierte 61 Sekunden vor Schluss einen Schlag aufs Nasenbein und droht auszufallen. Der einige Male sträflich von seiner Abwehr im Stich gelassene und zum Spekulieren gezwungene Daniel Plum hielt entscheidende Bälle.

Zum Titel fehlen bei weiter drei Punkten Vorsprung auf den ebenfalls erfolgreichen Verfolger Hüllhorst jetzt noch zwei Siege

 

HSG Gütersloh: Plum/Wehmöller/Rogalski (n.e.) -- Harbert (7), Schlüter, Christ (7), Wiemann (5/3), Sander (1), Zöllner (9), Stammeier, Schulze (7/1),

Niggenaber (n.e.)

 
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