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Meisterschaft: TSV Möllbergen

37:26 – In Halbzeit zwei platzt der Knoten




von Stefan Herzog

Aus der Tageszeitung: „Die Glocke“, vom 21.09.2009

Gütersloh (zog). Gut 90 Minuten hat die HSG Gütersloh gebraucht, um richtig in der Verbandsligasaison 2009/10 anzukommen. Nach dem durchwachsenen 32:32 in Senden benötigte die Mannschaft auch gestern im ersten Heimspiel eine Halbzeit, um auf Touren zu kommen. Doch als der starke Aufsteiger TSV Möllbergen schwere Beine bekam, machte die HSG Dampf und schickte die aufgrund ihrer Robustheit schwer zu spielenden Gegner mit einer klaren Niederlage zurück Richtung Porta Westfalica. 37:26 (18:16) lautete vor gut 300 Zuschauern der Endstand einer am Ende einseitigen Partie.
Dass es im ersten Durchgang viel enger zuging und die Gäste mit 4:3, 5:4 und 7:6 führten, lag einerseits am starken Mittelmann Patrick Richter, der nur durch sehr frühes Attackieren zu stoppen war und erst mit zunehmendem Spielverlauf müder wurde. Viel mehr musste sich die HSG dagegen die vielen Ballverluste und technischen Fehler im Angriffs- oder Konterspiel ankreiden. Mehrmals verpufften so gut vorbereitete Aktionen oder führten zu Kontertoren der Gäste.
Nach Wiederanpfiff setzte sich die größere Fitness der Gütersloher zunehmend durch: Wir haben die müde gekämpft“, bilanzierte Trainer Hagen Hessenkämper eine absolut geschlossenen Mannschaftsleistung, aus der der zweikampfstarke Marcel Schönhoff, der seine Lücken am Kreis klasse nutzende Florian Haubrock und der erneut überragend haltende Daniel Plum noch herausstachen.
„Heute haben alle an einem Strang gezogen“, freute sich der Keeper. Das bestätigte Möllbergens Trainer Dennis Eichhorn: „Aufgrund der zweiten Halbzeit war das eine absolut verdiente Niederlage. Da war Gütersloh uns in allen Belangen überlegen, und wir haben als Aufsteiger Lehrgeld bezahlt.“
Über 21:17, 26:21 und 28:22 zogen die Gastgeber auf 33:23 davon. In der 52. Minute zog sich Daniel Wiemann in der Abwehr einen Riss in der Oberlippe zu, der genäht werden muss.

HSG: Plum/Rogalski/Wehmöller (n.e.) – Schönhoff (6), Harbert (4),
Schlüter (4), Christ (n.e.), Wiemann (3/2), Sander (7/1), Zöllner (1),
Schulze (n.e.), Stammeier (1), Bulwien (1), Haubrock (10) 

 

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