Meisterschaft: ASV Senden
Aufs und Abs enden in dem 32:32-Remis
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von Stefan Herzog
Aus der Tageszeitung: „Die Glocke“, vom 14.09.2009
Gütersloh (zog). Auf der Rückfahrt aus dem Münsterland wusste Hagen Hessenkämper gestern noch nicht, wie er das 32:32 (14:17) zum Auftakt der Verbandsligasaison beim ASV Senden verbuchen sollte. „Alles in allem
war es wohl ein gerechtes Ergebnis“, zog der Trainer der HSG Gütersloh schließlich Bilanz.
Glücklich waren die Gütersloher Handballer damit allerdings nicht, weil sie um die 50. Minute herum mit 29:25 geführt hatten. Andererseits lag das HSG-Team beim 6:11 und beim 15:20 kurz nach Wiederanpfiff zweimal klar in Rückstand. Gegen eine unaufmerksame Deckung und einen nervösen, Fehler produzierenden und zu statischen Angriff bekam das klarer strukturierte Angriffsspiel der Gastgeber Oberwasser.
Hessenkämper stellte nach einer Auszeit um, nahm unter anderem den unter Wert spielenden Neuzugang Arne Schlüter vom Feld und brachte im Tor Daniel Plum für den an den Gegentoren schuldlosen, aber entnervten Eugen Rogalski. Aufbauend auf der im zweiten Durchgang überragenden Leistung des ehemaligen Isselhorster Keepers bekam die HSG die Partie wieder in den Griff, glich zum 22:22 und 23:23 aus und zog bis auf 29:25 davon.
Obwohl nicht mehr so eklatant wie im ersten Durchgang, schlichen sich dann wieder technische Fehler oder Risikopässe an den Kreis ins Angriffsspiel ein. Dennoch schienen die Punkte bei einer 32:30-Führung gut zwei Minuten vor Spielende im Sack. „Da müssen wir das Ding nach Hause schaukeln“, ärgerte sich der mit der linken Angriffsseite unzufrieden Trainer über zu viele Ballverluste. Beim letzten Freiwurf wurde Rene Bulwien im Gesicht getroffen, dennoch pfiffen die Schiedsrichter das Spiel ab.
HSG: Rogalski/Plum – Bulwien (6), Christ (4), Harbert (1), Haubrock (1),
Sander (7/2), Schlüter, Schönhoff (1), Schulze (n.e.), Stammeier (n.e.),
Wiemann (10/4), Zöllner (2)
