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Meisterschaft: TV Emsdetten II

HSG gewinnt und rückt Brockhagen auf die Pelle



von Stefan Herzog

Aus der Tageszeitung: „Die Glocke“, vom 11.02.2008

Mussten die gut 250 Gütersloher beim Seitenwechsel in der Sporthalle Nord noch Sorge um die HSG haben, entledigte sich der Handball-Verbandsligist der Heimaufgabe gegen den TV Emsdetten II nach Wiederanpfiff souverän. Kaum war der Jubel über den deutlichen 36:27 (14:14)-Sieg verklungen, machte das Gerücht von der Niederlage des Spitzenreiters TuS Brockhagen beim Schlusslicht Bad Oeynhausen die Runde. Als sich das nach einigen Minuten bestätigte, war die HSG bei nur noch einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer auf einmal wieder ein ganz heißer Aufstiegskandidat. Nach so verlockenden Aussichten hatte es nach 20 gespielten Minuten noch überhaupt nicht ausgesehen. Da hatte nämlich die gut (mit 2:0 und 4:1-Führungen) gestartete HSG nach einigen vergebenen Chancen sowohl vorne als auch in der Abwehr die Linie verloren und war mit 4:5 und 7:8 in Rückstand geraten.
Jetzt schien es sich doch spielentscheidend auszuwirken, dass mit den  erkrankten Daniel Wiemann und Stefan Christ zwei Stammspieler sowie  Sebastian Schutz eine Alternative fehlten und Marcel Schönhoff einen  schwachen Tag erwischt hatte.
Doch zum Wiederanpfiff war die HSG wieder auf Kurs. Die Abstimmungsprobleme in der Abwehr waren abgestellt, die Gütersloher jetzt viel schneller auf den Beinen. So erkämpfte sich die Defensive viele Bälle, die sofort per Gegenstoß erfolgreich verwertet wurden. Sechs Treffer in Serie vom 15:15 zum 21:15 sorgten für die Vorentscheidung.
Sebastian Sander bedankte sich mit elf Toren bei nur einer Fahrkarte für
viele gute Steilpässe, Torben Schröder spielte auf rechtsaußen gut, Jan Schulze nahm die Partie in der Mitte souverän in die Hand, Thorsten Lünstroth und René Bulwien steigerten sich. Und am Kreis erzielte Rückraumspieler Daniel Bölsche drei blitzsauberer Tore.
„Ich hab in Loxten vertretungsweise mal ein halbes Jahr dort gespielt.
Das hab ich dem Trainer am Donnerstag gesagt und vor dem Spiel erfahren,  dass ich an den Kreis soll“, schmunzelte der Schlacks, der die HSG zum  Saisonende verlässt. Ein weiteres Jahr dran hängt dagegen Mittelmann  Thorsten Lünstroth.

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